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Waisenkinder in Rwanda | |||||||||
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| Wie alles begann Den meisten Menschen in Deutschland sind die Nachrichten vom Bürgerkrieg in Rwanda 1994 und die Kämpfe von unglaublicher Brutalität noch im Gedächtnis. Auch Tausende von Kindern wurden ermordet, noch mehr verloren Eltern, Geschwister, Familie. Ihre Lebensschicksale sind durch dieses schwere Trauma geprägt, doch sie sind es, in deren Händen die Zukunft des Landes liegt und die Hoffnung auf Frieden. Es ist der mutigen Initiative weniger Menschen zu verdanken, dass auch Kinder aus solchen Gegenden, in denen viel gemordet wurde, überleben konnten. Lauriel, ein Theologe aus Butare und bereits zu Friedenszeiten als der Mann mit dem sozialen Tick verspottet, konnte im Krieg etwa 80 Kinder und Jugendliche aus dem umkämpften Butare herausschleusen. Heute weiß er gar nicht mehr, wie es ihm gelang, diese vor den Häschern zu retten. Immer wieder wechselte er die Unterkunft und weihte nur wenige Personen ein, welche ihm halfen, Lebensmittel zu beschaffen. Im Juli 1994, also nach dem Sieg der Rebellen, entstand so das Waisenhaus Félicité Marie. |
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| Das Waisenhaus Félicité Marie 6 Jahre war dieses Haus die Heimat der Kinder und gab ihnen Geborgenheit. - Jedes Kind bekam eine individuelle Betreuung im familären Rahmen. - Jedes Kind wurde entsprechend seiner Fähigkeiten schulisch gefördert. - Einen besonders hohen Stellenwert hatte die soziale und kulturelle Entwicklung der Kinder. Doch im Jahr 2000 wurde das Haus wegen landespolitischer Vorgaben geschlossen. Die Kinder sind damit nun wieder stärker auf sich gestellt. Doch sie sind älter geworden, und dank der kompetenten Betreuung und den vielen Spenden von Paten aus Deutschland sind sie darauf gut vorbereitet. |
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| Hilfe zur Selbsthilfe Während ihrer Zeit im Waisenhaus Félicité Marie konnten die Kinder lernen, was es heißt, selbst Verantwortung zu übernehmen und Spaß daran zu haben. Gemeinsam mit dem ehemaligen Leiter des Hauses, Célestin Kabagamba, haben sie nun eine Verein mit dem Namen MWENE MUNTU (Der humane Mensch) gegründet. So wollen sie die Friedenserziehung, die sie selber genossen haben, an andere Kinder weitergeben, Kindern aus schweren Situationen helfen und Projekte für Rwandas Zukunft beginnen. Doch um das zu leisten, müssen viele der Kinder von Félicité Marie erst einmal ihren Schulabschluss bewältigen. Dabei wollen wir ihnen auch in Zukunft noch finanziell unter die Arme greifen. |
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